Dual 1006 und Dual 1006M
Mit dem Dual 1006 (Ende 1958) betritt Dual erstmals die HIFI-Bühne – das Gerät ist konsequent aus dem Dual 1004S entwickelt worden und verfügt über manuelle Einzelspiel, sowie die Wechselmöglichkeit mittels selbstabilisierender Wechselachse. Ein neuer streufeldarmer Motor gestattet problemlos die Vewendung handelüblicher Magnetsysteme im neu entwickelten Tonkopfeinschub, der die Aufnahme aller ½“ Systeme gestattet – die Auflagekraft konnte mittels eingebauter Tonarmwaage kontrolliert werden. Die LUXOR Plattengrößenabtastung hat nun 2 Abtastrollen – wie ein Fahrgestell setzt der Tonarm auf der Platte auf und fährt je nach Durchmesser nach innen oder außen, hebt dann und zieht das Fahrgestell ein und setzt sich sanft in die Einlaufrille.
Der 1006 wurde in der Version 1006M mit eingebautem Entzerrer-Vorverstärker und magnetischem Tonabnehmer Dual DMS900 geliefert – in der Standardversion mit dem Kristalltonabnehmer CDS420. Ein großer Plattenteller fand sich beim 1006M serienmäßig konnte aber beim 1006 zusätzlich erworben werden.
Insbesondere im Export war der 1006 ein Kassenschlager, leider war er aber auch sehr empfindlich auf Dejustierung – mit ein Grund das schon 1960 ein überarbeitetes Nachfolgemodell (1006A/AM) vorgestellt wurde.
Dual 1006A und 1006AM - die Überarbeitung...
Während die optischen Grundzüge zum 1006 beibehalten wurden, überarbeitete man bei Dual die komplette Kinematik beim Modell 1006A. Das Gerät wurde somit um einiges unkomplizierter und weniger störanfällig. Die Grundplatine wurde nun silber lackiert (statt beige) und ebenso die Plastikanbauteile in gefälligem dunkelgrau.
Serienmäßig war von nun an der große HIFI-Plattenteller – auch die Ausführungen mit Kristallsystem (1006A) und Entzerrer-Vorverstärker mit Magnetsystem (1006AM) wurden beibehalten.
Bis 1963 blieb der 1006A als Topmodell im Programm bis er abgelöst wurde.





