Die Dual 121x Wechslerreihe


Die Laufwerke 1209 - 1210 - 1210A - 1211 - 1212 - 1214 (Hifi) - 1215 - 1215S - 1216 - 1218 - 1219 werden nummerischer Reihenfolge im Anhang präsentiert...

Dual 1209 (Baujahr ab 1969)

Der 1209 wurde zeitgleich mit dem 1219 als kleinerer Hifi-Plattenwechsler vorgestellt. Er verfügt über einen 4 pol. Syncronmotor mit schwerem Gußplattenteller und Hifi- Magnettonabnehmer.

Dual 1210 und 1210A (Baujahr ab 1968 bzw. 1970)

Der 1210 setzt die Reihe der Einstiegsplattenwechsler bei Dual fort. Erstmals wurde ein Profiltonarm verwendet. Das Gerät ist ein sehr robustes Laufwerk mit 2 pol. Asyncronmotor und wurde in der Regel mit Kristall/Keramiksystemen bestückt.
Der später erscheinende 1210A baut auf der gleichen Platine auf, der Tonarm wurde jedoch wieder abgeändert und präsentiert sich als klassischer Rohrtonarm, welcher sich auch beim 1211 findet. Während der 1210 in mehreren Dual Ausführungen präsentierte, fand sich der 1210A in erster Linie auf der Liste für Industriekunden und wurde von Dual selbst lediglich im Dual-Phonokoffer P44 angeboten.  

1210
1210A

Dual 1211 (Baujahr ab 1971)

Auch der 1211 ist ein Einstiegslaufwerk, im Vergleich zum Vorgänger 1210 jedoch mit der neueren Chassisplatine. Der Tonarm selbst ist Federbalanciert und in erster Linie für Kristall/Keramiksysteme ausgerichtet.

Dual 1212 (Baujahr ab 1969)

Der 1212 ist ein Hifi-Plattenwechsler mit der gleichen Grundplatine wie der 1210 und einem Profiltonarm mit verstellbarem Gegengewicht und gekoppelter Anti-Skating Einstellung. Von Dual nur in der Heimanlage HS34 angeboten, wurde das Laufwerk verstärkt an Industriekunden geliefert.

Dual 1214 und 1214Hifi (Baujahr ab 1971)

Der 1214 ist das sog. "Brot und Butterlaufwerk" von Dual und wurde praktisch zum Einstiegsplattenwechsler nach Wegfall der Vorgängertypen. Das Gerät wurde sehr häufig produziert und sowohl als Einzelkomponente, eingebaut in Heimanlagen oder Phonokoffern als auch für Industriekunden geliefert. In der Standardversion (2pol. Motor) wurde das Gerät mit Keramiksystemen bestückt, die Hifi-Varante verfügte einen kräftigen 4 pol. Syncronmotor und Magnettonabnehmer. Erkennbar sind diese Laufwerke von außen lediglich am angebrachten Hifi-Aufkleber links vom Tonarm auf der Chassisplatine.

Dual 1215 und 1215S (Baujahr ab 1970)

1215

Der 1215 ist ein Hifi-Plattenwechsler, welcher praktisch aus dem 1212 hervorging - mit neuerer Chassisplatine verfügt er wie der 1212 über einen Profiltonarm. Das Gerät ging für den Export als 1215S an den Start und verfügte über einen klassichen Rohrtonarm. In Deutschland lief dieses Gerät später unter der Bezeichnung 1216. 

Dual 1216 (Baujahr ab 1972)

Der 1216 ist dem 1214 optisch zum Verwechseln ähnlich - allerdings ist der 1216 von Grund auf ein Hifi-Laufwerk mit 4pol. Asyncronmotor und schwerem Gußplattenteller. Optisch ins Auge fällt die an der Tonarmbasis angebrachte Anti-Skating Vorrichtung und das veränderte Gegengewicht. Für Industriekunden konnte der 1216 auch mit dem leichteren Stahl-Sandwich Plattenteller geordert werden.

Dual 1218 (Baujahr ab 1972)

Der 1218 ist wie der 1214 ein weit verbreitetes Laufwerk - im eigentlichen Sinne ist er die wahre (lediglich in der Größe) geschrumpfte Variante des Topmodells 1219 - in der Leistung jedoch ebenbürtig. Dafür sorgen der kardanisch spitzengelagerte Tonarm mit einstellbarem Spuhrfehlwinkel an der Headshell (für Wechselbetrieb) und der Syncronmotor gepaart mit dem schweren Plattenteller. Neu ist hier auch der in beiden Richtungen silikonbedämpfte Tonarmlift.   

Dual 1219 (Baujahr ab 1969)

Mode-Selector

Als eigentlicher Nachfolger des 1019 wurde der 1219 präsentiert - schon in den Ausmaßen deutlich gewachsen präsentierte er sich mit einem über 3kg schweren Gußplattenteller mit Durchmesser einer 30cm LP. Der Antrieb blieb mit dem überarbeiten Continus-Pole Motor praktisch gleich. Ein weitere Neuerung ist der Mode-Selector -> hier kann der Tonarm über einen Hebel an dessen Basis in den Singlemode (für Einzelspiel) oder in den Multimode für Wechselbetrieb umgeschaltet werden. Hierbei hebt sich die komplette Tonarmbasis an und pendelt sich von der Höhe in etwa auf die Hälfte des Plattenstapels ein um den Spuhrfehlwinkel zu korrigieren. Der Tonarmlift ist wie beim 1218 in beiden Wirkungsrichtungen bedämpft. Bei früheren Geräten konnte der Tonarmlift während des Multimodes nicht benutzt werden - erst überarbeitete Geräte Anfang der 70er wurden diesbezüglich optimiert.
Der 1219 nahm wie gewohnt eine Spitzenposition für Plattenspieler ein.